Fr

26

Mai

2017

Mont Blanc Singlepush

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So

21

Mai

2017

Sustentrilogie

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So

23

Apr

2017

Steile Couloirs im Val Ferret und Val d'Arpette, sowie Mont Dolent

Ein Rinnenparadies nahe der französisch/italienischen Grenze, aber noch auf schweizer Seite, welches an mir bisher spurlos vorrübergezogen ist. Quasi weisse Landkarte. Dramatisch eigentlich, denn die Anreise von Zürich mit gut 3 Stunden ist überschaubar und das Potenzial mehr als ergiebig.

 

Über airbnb kurzfristig eine super gelegene, nette Unterkunft in Issère gebucht und schon durfte es losgehen mit den Powderrinnen und 3 Tagen Sonnenschein.

 

Couloirs rund um Aiguilles de Sasses

Momentan kann man mit dem Auto bis ca. 1780m nach Ferret auf der holprigen Strasse hinauffahren. kleiner Parkplatz. Dann heisst es Skitragen für 20min.

Zuerst sind wir Richtung Col du Fourchon hinauf und dann rechts abgezweigt Richtung P2833. Guter Pulver bis ca.2500m, danach ruppig auf Lawinenresten und Harschdeckel hinab auf le Tenarde, wo wir nochmals angefellt haben und Richtung Aiguilles de Sasses loszogen. Im Hauptcouloir war einiges los am Samstag, wir entschieden uns daher ein Couloir weiter westlich 2 frischen Spuren zu folgen. Gute Wahl, Powder vom feinsten!

 

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Sa

01

Apr

2017

Skitouren im Valle Maira

Einmal Valle Maira. Immer Valle Maira.

 

Wir sind nicht die Ersten, die es zum wiederholten Male in das abgeschiedene, piemonteser Grenztal zu Frankreich verschlägt. Beim Austausch mit den anderen wenigen Skitourengästen des Tales kristallisiert sich glasklar schnell heraus, was den Reiz des hinteren Valle Maira ausmacht und warum die weite Anreise nicht nur einmal in Kauf genommen wird: die Unberührtheit.

 

Keine Hotelburgen, keine Liftanlagen, keine Verbauungen, keine Stromleitungen, die das Landschaftsbild beeinträchtigen könnten. Hier sagen sich Fuchs und Hase noch Gute Nacht. Dem urigen Stile des Tales nach sind viele Häuser weitesgehend restauriert und renoviert worden, Steinbauten mit viel Charme und Liebe zum Detail sind entstanden, die 500 Betten auf 40km verteilt beherbergen.

 

Manuela und ihre Mutter bekochen uns täglich mit selbstgemachten Speisen auf Haubenküchenniveau. Für die Energieversorgung ist also bestens gesorgt und die gute Küche in der Locanda "le Mistral" in Ponte Maira ist sicherlich auch mit ein Grund, warum wir bereits zum zweiten Mal für eine Woche dort sind. Renato, Bergführer und Servierkraft in einem, hält täglich die perfekte Tourenidee für uns bereit. Im Mistral fühlst du dich nicht nur willkommen, hier wird Gastfreundschaft gelebt.

 

Unberührtheit. Ein Landschaftsbild, das es in dieser Form kaum noch in den klassischen Tourengebieten anzutreffen gibt. Skitouren in seiner Reinform. Jeden Tag einen neuen Gipfel anspuren, weit und breit keine Skispuren zu sehen. Stille und viel Natur gibt es zu bestaunen, auf sich wirken zu lassen. Die innere Ruhe und Ausgeglichenheit stellt sich schnell ein. Es kommt kein Stress auf, Stress, weil die unverspurten Hänge bereits im Morgengrauen von einer Horde wilder Powdergeier zerpflügt werden wie an den Modebergen der Alpen. Du hast freie Wahl, kannst die sicherste Linie wählen, denn die weissen Hänge sind auch noch nach Tagen des letzten Schneefalles unverspurt.

 

Irgendwie surreal. Auf der einen Seite der Alpen trampeln sich die Skitourengeher respektlos über die Füsse, auf der anderen Seite freut man sich über jedes Gesicht, weil man die Freude über diese sagenhafte Unberührtheit gerne teilen möchte. Man tauscht "Geheimtipps" aus, steht mit Rat und Tat zur Seite, wenn am Nachmittag bei Tagliatelle und Vino auf der Sonnenterrasse über Verhältnisse und Erlebtes munter geplaudert wird. Urlaubsstimmung. Après-Ski der anderen Art.

 

 

Skitouren:

 

  • Bric Boscasso

Im wilden Schneegestöber ziehen wir unsere Spuren durch den tief verschneiten lichten Lärchenwald. Märchenhaft. Und das im April! Bis zum Gipfel schaffen wir es heute nicht, nach der Waldgrenze ist whiteout angesagt. Dafür lockt das Rifugio Vivere mit Kaminfeuer und Cappuccino

 

  • Bric Cassin (SE-Gipfel)

Stufe 4 ist nach dem gestrigen Schneefall angesagt, Gut 40-60cm hat es geschneit, der Bric Cassin bietet für diese Verhältnisse den optimalen Anlass, Powder und eine sichere Linie zu wählen. Wir sind nicht alleine unterwegs, unsere komplette Unterkunft versammelt sich heute zum "Familienausflug" am Bric Cassin. Die letzten Meter sind wir mit Spuren dran, die Abfahrt als erster im frischen Schnee unvergesslich.

 

  • Giro von Saretto. Cima delle Manse und Monte Soubeyran

Ein Tag, perfekter kann es nicht werden. Nur wir 4 für den Rest des Tages, dabei abwechslungsreiche, beeindruckende Landschaften, Schneequalitäten jeglicher Güte und vieeel Sonnenschein. Eine ausgedehnte Runde mit einigen Höhenmetern und Wegstrecke.

 

  • Whiteout

Es ist neblig und nieselt leicht daraus. Für den Nachmittag sind weitere Schneefälle und Regen im Tal gemeldet. Wir folgen für 600Hm Renatos Spur Richtung Col d'Enchiausa, ohne Sicht und mit 100% Luftfeutigkeit macht es schlichtweg keinen Sinn noch weiter zu gehen. Im Rifugio Vivere treffen wir auf eine grosse Gruppe Salzburger Skitourengeher. Bei Cappuccino und Kuchen wird viel gelacht und gewitzelt.

 

  • Monte Bellino und Monte Albrage

Gut 15cm Neuschnee. Strahlend sonniger Tag. Mit Schneeketten führt uns Hans-Peter die eingeschneite Strasse zum Ausgangspunkt auf 1900m hinauf. Wir spuren hinein ins weitläufige Tal und die sanften Hänge hinauf zum Bellino. Grossartig. Weil die Abfahrt uns so überzeugte und nebenan auf den Albrage schon eine Spur führt, fellen wir ein zweites Mal an. Das Päarchen vor uns hat nicht bis zum höchsten Punkt gespurt, umso ein schöneres Gefühl für uns auch diesen Gipfel heute noch unverspurt vorzufinden. Die Westhänge warten mit Traumpulver. Unvergesslich.

 

  • Monte Oronaye Süd- und Nordcouloir

Moni und Hanspeter sind abgereist, Harry und und ich wollen uns am Oronaye versuchen, einem markanten dolomitenähnlichen Berg mit vielen Steilrinnen. Die Nordrinne (400m, bis zu 50Grad steil) soll es heute werden. Wir steigen über die linke Südflanke auf, die später in ein steiles Couloir mündet. Bester Trittfirn, ideale Aufstiegsverhältnisse mit den Ski am Buckel und Steigeisen an den Füssen. Den Gipfel erreichen wir leider nicht, der Aufstieg ist uns nicht ganz klar, mehrere Stellen scheinen uns zu schwierig als dass sie für den Aufstieg dienlich sein könnten. Daher starten wir ohne Gipfel in das Nordcouloir, welches noch unverspurt und mit bestem Powder gefüllt war. Steil, geil und eindrücklich. so etwas steiles bin ich noch nie gefahren...

 

  • Punta le Teste, Nordcouloir

Ein weiterer steiler Leckerbissen. DIE Linie im Tal. Vom Auto weg praktisch 1000Höhenmeter in einem Rutsch nach oben. Zunächst in einem breiten Kar, später immer enger werdend verzweigt sich das Couloir, die linke Linie führt bis zum Gipfel hinauf. Unglaublioch, aber wahr, auch hier finden wir in der oberen Hälfte noch besten, unverspurten Pulverschnee. Geil.

 

  • Monte Sautron über Forcellina

Zum Abschluss der Tourenwoche noch einen 3000er. Ein Skitourenberg, der uns nochmals fordert. Wieder gibt es keine Spuren, keine Leute unterwegs und das an einem sonnigen Sonntag! Die Skitourensaison neigt sich dem Ende zu im Valle Maira, von Tag zu Tag lässt sich nun sehen, wie die Tragestrecken länger werden und die Hänge früher aufsulzen. Ein würdiger Gipfel entlässt uns mit einem Lächeln auf den Lippen. Valle Maira wir kommen wieder.

 

 

 

Unterkunft: 

Locanda Mistral: http://www.damistral.it/de/

 

Blogbericht vom letzten Jahr: https://www.gesundes-wandern.com/2016/03/26/skitouren-im-piemont-valle-maira/

 

 

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Do

16

Mär

2017

Hausstock

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Sa

11

Mär

2017

Piz Ravetsch

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So

26

Feb

2017

Bächenstock im Meiental

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Do

23

Feb

2017

Alpler Horn Südflanke in perfektem Firn

Ein Langzeitprojekt ist abgehakt.

 

Immer wieder fiel mir beim schattigen Anstieg zum Glatten die ebenmässige Südflanke des Alpler Horns auf. Doch es dauerte bis jetzt, bis die Verhältnisse und die Motivation stimmten, dieses Projekt anzugehen. Denn es sind so einige Hürden vorab zu meistern, z.B. muss der Felsenweg in gutem Zustand sein, d.h. möglichst viel Schnee in den umgebenden steilen Osthängen bereits abgeglitten sein, um diese einigermassen gefahrlos auch noch zu Mittag im aufgeweichten Schnee passieren zu können. Dann braucht es noch genügend gesetzten Schnee in der steilen, felsdurchsetzten Südflanke des Alpler Horns. Diese apert durch die sonnige Exposition schnell aus. Gute Firnbedingungen sind nötig. Und und und...

 

Schliesslich schienen am Donnerstag Morgen alle Bedingungen gut zusammen zu passen. Ich fuhr ohne Erwartungen ins Sahli, hatte ich doch mehrere Optionen für diesen spontanen Skitourentag. Der Regen vom Dienstag hatte alle Arbeit geleistet, eine homogene, tragfähige und safe Schneedecke konnte sich bis hoch oben ausbilden. Mit den warmen Temperaturen und der Sonneneinstrahlung erinnerte mich die Situation an einen späten Frühlingsmorgen. Immerhin war es bereits 9:30Uhr als ich loslief.

 

Die Ruosalp glänzte im Gegenlicht, noch firnte da nichts auf und ich konnte auf der harten Schneedecke schnell und leicht Meter machen. Läged Windgällen? hmmm, war ich ja schon, Seespitz? hmmm, war ich auch schon mehrere Male. Alpler Horn. Zögern. Ja, warum eigentlich nicht, ein Versuch ist es wert, auch wenn ich spät dran bin.

 

Die Querung in die bereits weichen Osthänge zum Felsenweg liessen in mir erstmals Zweifel aufkommen für dieses Projekt. Ich hatte schlagartig das Gefühl, zu spät dran zu sein. Die Hänge der Südflanke sind mit schätzungsweise 35-40Grad einfach zu steil um sie im aufgeweichten, durchnässten Schnee sicher zu bewältigen. Doch nach der Querung empfing mich wieder der etwas härtere, glatte Altschnee. Ok, anscheinend hatten nur die Osthänge schon zu viel Sonne abbekommen. 

 

Um in die Südflanke zu gelangen, muss das untere Felsband, welches die Flanke grossflächig am unteren Ende begrenzt, an geeigneter Stelle durchstiegen werden. Ich fand bereits von weitem einen geeigneten Durchschlupf, lediglich leichte Kraxelei in nicht zuverlässigem Schrofenfels von 10m führte mich mit gebuckelten Ski hinauf und der Weiterweg mit den Ski an den Füssen war ab hier problemlos möglich. Die südexponierten Hänge waren bereits schön aufgefirnt und liessen ein kraftsparendes Höhersteigen zu, die etwas mehr südostexponierten Hänge waren durchaus schon grenzwertig weich, mit Ski noch ok, aber zu Fuss definitiv schon zu weich. Ich hangelte mich also an den S-Hängen hinauf bis das Gelände unter Felszacken aufsteilte. Welches ist nun der Gipfel? Der rechte schöne Felsturm oder links oben die Schneekuppe?

 

Ein Blick in die Karte verriet, dass ich mich nach links halten musste, wenn ich den wahren Gipfel des Alpler Horns erreichen wollte. 2mal wechselte ich kurz zwischen Tragen und mit Ski gehen, immer knapp unterhalb der Felsen. Denn alte Triebschneekeile waren noch sichtbar, wenn auch diese bereits umgewandelt und wohl spannungsarm waren, aber alleine und mit der Option auf einen Fall durch die komplette Wand und unten über die Felsen wollte ich schlichtweg nichts riskieren. So beliess ich es dann auch auf dem Sattel. Der Weiterweg am überwechteten Kamm entlang hätte ein Stapfen erfordert, im aber bereits einen Tick zu aufgeweichten Schnee war das für mich keine Option. Lieber nutzte ich die Gunst der Stunde für den perfekten Firn im Südhang. Die restlichen 50Hm bis zum Gipfel würde ich vielleicht ein anderes Mal wieder angehen, wenn es noch bessere Bedingungen hat.

 

Im Traumfirn schwing ich die steilen Hänge entlang meiner Aufstiegsspur hinab. Es rieselte rechts und links von mir, wow, wie eine steile schwarze Piste! Hoch konzentriert, denn ein Ausrutschen könnte fatal enden. Fast etwas erleichtert fiel die Anspannung, als ich die letzte Felsstufe wieder abgeklettert war und Richtung dem flachen Boden von Ober Stafel entgegen surfte. Ein Blick zurück, wow! Wieder ein Projekt realisiert.

 

 

Die Flanke des Alpler Horns ist mit der des Wasserbergfirsts zu vergleichen, der ein Tal weiter nördlich wartet. Beide haben ungefähr diegleiche Steilheit, wobei der Felseinstieg beim Alpler Horn cruxig sein kann. Beim Wasserbergfirst kann der letzte Anstieg auf den schmalen Grat und diesen entlang dafür recht schwierig sein. Ich würde beide Anstiege etwa gleich bewerten. Komisch daher, dass der Wasserbergfirst in den Skitourenführern und Karten verzeichnet ist, der Anstieg auf das Alpler Horn aber nicht?

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So

19

Feb

2017

Rundtour Isenthal über Schlossstocklücke

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Sa

18

Feb

2017

Powder am Glatten

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Mi

15

Feb

2017

Diethelm über Alp Obergross, Wändlispitz Abfahrt Gartenbeetli

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Mo

13

Feb

2017

Ortstock ab Braunwald / Gumen

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So

29

Jan

2017

Skitour Schiberg

Südgipfel über Furgge

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Fr

27

Jan

2017

Skitour Bockmattli

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So

22

Jan

2017

Skitour Mieserenstock

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Sa

21

Jan

2017

Skitour Fluebrig

Nach ergiebigen Neuschneefällen, wenn sich die Situation wieder entspannt hat, ist der Fluebrig oft meine erste Wahl. Eine Paradetour, die nicht nur landschaftlich ein Highlight mit dem Tiefblick auf den dunkelblauen Wägitalersee bereithält, sondern auch abfahrtstechnisch steile Flanken für unzählige Powderturns aufweist. Durch die nordostseitige Ausrichtung bleibt der Neuschnee schön pulvrig im Hochwinter. Ein Zuckerl unter den Voralpenskitouren!

 

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Do

19

Jan

2017

Skitour Hochstuckli von Schwyz

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Mi

18

Jan

2017

Skitour Mutteristock und Rädertenstock

Epic Powder! Gibt es zu viel Schnee zum Skitourengehen? Leider ja. Oder eben zu flaches Gelände. Nichtsdestotrotz ein unvergesslicher Ausflug am Wägitalersee mit Natalia und Peter. Räderten- und Mutteristock wurden unsere Opfer. Der erste sonnige Tag nach dem grossen Neuschneefall, seelig diejenigen, die den Mittwoch frei hatten und outdoors verbringen durften...

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gesundes-wandern.com

Patricia Schanne, MSc

Tiroler Bergwanderführerin

/Wanderleiterin SBV

und Sportwissenschafterin

info@gesundes-wandern.com