Hausstock

Ein Hatscher par excellence. Vielleicht einer, den man nur einmal macht. Und doch, der Hausstock ist eine grandiose Tour. Spätestens, wenn die Gipfelflanke ab dem Panixerpass ins stetige Blickfeld rückt, zieht die Tour einen in den Bann. Steil sieht sie aus, so ganz und gar nicht mit Ski einfach zum Aufisteigen. Doch die Draufsicht täuscht, wie so oft, je näher man ihr rückt, desto detaillierter beginnt man sie nach dem richtigen Anstiegsweg zu scannen und erblickt letztendlich eine strukturierte Flanke, die mit Absätzen und 2 Felsbändern aufwartet.

 

Bis zum Gipfelkreuz ging es heute mit den Ski, keinen einzigen Meter getragen. Cool. Speziell ist auch die Aussicht von dort oben, irgendwie noch exponiert fühlt sich die riessige Gipfelflanke an. Zwei zögerliche Schwünge zu Anfang, dann aber fällt die Anspannung und wir düsen über feinen Sulz im oberen Teil hinunter, der untere ebenmässige Teil lässt den ein oder anderen Juchzer mir entweichen. Firn ist geil. Punkt.

 

Die Flachpassage zum Panixerpass hält noch einige schöne Firnschwünge parat, pistenartig lässt sich der Schnee heute fahren. Und auch danach folgen noch freudvolle Kurven, lediglich die riessigen Ausläufer der mächtigen alten Lawinen mit ihren zahllosen Eisknödeln schmälert etwas das Abfahrtserlebnis. Obwohl, irgendwie ists noch lustig zwischen all den Hindernissen hindurchzucruisen, fast wie Buckelpistenfahren;-)

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Patricia Schanne, MSc

Tiroler Bergwanderführerin

/Wanderleiterin SBV

und Sportwissenschafterin

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