Schneeschuhwochenende Einsiedeln

mit den Schulfreundinnen

Manche Dinge ändern sich wohl nie und das ist auch gut so!


Ein Schneeschuhwochenende soll ich organisieren, nichts ungewöhnliches, doch diesmal für uns Schulfreundinnen. Mit Einsiedeln in den zentralschweizer Voralpen und einem angenehmen Hotel (etwas Komfort muss schon sein, wir werden ja schliesslich älter;-)) ist schnell ein passender Ausgangspunkt für uns 5 gefunden. 


Das Schwantenauer Moor bietet uns für den ersten Tag ein gutes Platzl zum Gewöhnen an die sperrigen Schneeschuhe unter den Füssen. Ein weiterer Vorteil, wir können jederzeit abbrechen, wenn die angekündigte Kaltfront uns zu nahe rückt. Und zum Ratschen und Plaudern läd das flache Gelände mit seinen licht versträuten Bäumen und kleinen Hütten auch ein. Mehrere Fliegen mit einer Klatsche, auch wenn es landschaftlich tollere Gebiete gibt. Doch nach 14 Tagen ohne Neuschnee schaut fast jede Gegend nicht mehr ganz so reizvoll aus und verliert ihren Charme.


Dafür bringt uns Frau Holle mit der angekündigten Kaltfront bereits am Nachmittag den ersehnten Schnee und kleidet ganz Einsiedeln in ein weisses Kleid ein. Dass wir beim abendlichen Chäsfondue im Berggasthof Hoch Gütsch mit einem kleinen Zwischenfall konfrontiert werden, war fast schon abzusehen. Wir bleiben auf der rutschigen Bergstrasse hängen, eh klar. Den einen rutscht das Herz bis tief in die Hose hinein, die anderen lachen sich halb tot. Jedenfalls erfüllten wir an diesem Abend mal wieder das typische Klischee: Frauen und Technik...Dass wir 2 Stunden lang im Schneesturm das ganze Auto aus- und umgebaut haben um die Öse für die Abschleppvorrichtung verwenden zu können und dann letztendlich der Wirt selbst das Auto rücklings die kurvige Strasse hinaufbuchsiert hat, wird uns noch lange zum Schmunzeln bringen. Gschichtln für die Ewigkeit!


Schulfreundinnen sind und bleiben eben etwas Besonderes. Die räumliche und zeitliche Distanz, die sich zwangsläufig mit dem Älterwerden einstellt, wirft jedenfalls keine Kluft zwischen die Akteure auf. Man fühlt sich vom ersten Wiedersehen an vertraut. 


Nach einem ausgiebigen Frühstück starten wir am Sonntag dann zu einer kleinen Überschreitung. Der neue Schneeschuhtrail von Trachslau nach Rothenthurm wird von uns in Angriff genommen. Ein ganz anderes Bild präsentiert sich uns, tiefverschneiter Wald, Stille, sanfte Hügel. Ja so soll Schneeschuhwandern sein, idyllisch. Und wir kosten den frühen Nachmittag voll aus, toben im frischen Weiss, rutschen kleine Rampen hinab, rennen bergabwärts, stolpern über unsere Füsse um sanft im frischen Weiss aufgefangen zu werden.


Schon lange nicht mehr so viel Spass gehabt, total lässig wars mit euch Mädels!



Infos:


neuer Schneeschuhtrail Trachslau-Rothenthurm: http://www.schwyz-tourismus.ch/de/sport-erholung/winter/winterwandern-schneeschuhlaufen/schneeschuhtrails/schneeschuhroute-trachslau-rothenthurm


Übernachtung: Hotel St. Georg 

Tolles Preis-Leistungsverhältnis! Schöner kleiner Wellnessbereich, gutes Frühstück, nette Zimmer, guter Service!

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Patricia Schanne, MSc

Tiroler Bergwanderführerin

/Wanderleiterin SBV

und Sportwissenschafterin

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