Bockmattli

Bockmattli, ein Begriff für die Kletterer, aber auch Objekt der Begierde für den trittsicheren Wanderer. Hoch über dem Wägitalersee und grünen Almwiesen ragt das 400m hohe Massiv in den stahlblauen Himmel. Die schattige Nordwand aus plattigem Kalkgestein bildet einen tollen Kontrast zum umgebenden Grün und den farbenfrohen Blumenwiesen.

 

Am Zustiegsweg, kurz unter der Schwarzenegghöchi, läd die Alp Schwarzenegg zur ersten Rast mit Blick auf den Wägitalersee und den Fluebrig ein. Der nächste Einkehrschwung liegt auf dem Weg zum Bockmattlipass über die steile Chälen. Das Kletterhüttli offeriert an Wochenenden Getränke, Kafi und Suppe, von wo aus Kletterer an den Westwänden der Bockmattlitürme beobachtet werden können.

 

Wir beschliessen für unseren Teil heute die Wanderung hier zu beenden und den Rückweg anzupacken. Doch diesmal nicht über den Wanderweg von der Kurve weg, sondern über die Alpstrasse zurück nach Innerthal und am Seeufer zurück zum Auto. Immer heisser wird es, je tiefer wir gelangen, das erfrischende Lüftl, welches uns weiter oben noch begleitete, hat den geist aufgegeben. Schwitzen und brodeln in der immer noch heissen Nachmittagssonne ist angesagt. Dabei lockt das erfrischende Nass des Wägitalersees...

 

Die Strasse führt rund um den See, überall gibt es kleine Haltebuchten und Möglichkeiten, den Nachmittag am See ausklingen zu lassen. Es duftet nach Gegrilltem, Angler sind zu Hauf am Ufer anzutreffen. Ein hübsches Naherholungsgebiet für das Züri Oberland.

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Patricia Schanne, MSc

Tiroler Bergwanderführerin

/Wanderleiterin SBV

und Sportwissenschafterin

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