Egesengrat

Als Vorbereitung auf den Sommer und unsere Bergpläne, nutzten wir heute den sonnigen Tag, um unweit der Dresdner Hütte bei der Mittelstation Fernau des Stubaier Gletschers unsere Steigeisentechnik und Absicherungskünste zu üben. In 10 Minuten befindet man sich seelenruhig am bereits über weite Teile trockenen Felsen. Der Egesengrat- oder auch Fernau-Klettersteig genannt, bietet super Urgesteinsfels und wenn nötig, eine Möglichkeit zur Absicherung. Wir wollten jedoch über große Strecken uns unseren eigenen Weg hinauf zum Egesengrat suchen, mit Eisgeräten und Steigeisen ausgestattet, mal drytoolend, mal mit den Händen kletternd, mal stapfend im Schneecouloir. So, wie sich der Vorsteiger gerade noch wohl fühlt, aber doch, durch die Klettersteignähe mit bombigen Standplätzen oder Zwischensicherungspunkten, auch mal den Comfortbereich verlassen. Austesten, was ist möglich, besonders im Nachstieg. Sogar 1 Hakl kam zum Einsatz:-)

 

Und für alle Klettersteigaspiranten: Nur an wenigen Stellen ist das Seil noch unterm schnee eingegraben und diese sind problemlos zu passieren. Also angreifen, Klettersiegset aus dem Schrank gekramt und die Gunst der Stunde nutzen: allein am Berg und über den Trubel im Skigebiet amüsieren

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Patricia Schanne, MSc

Tiroler Bergwanderführerin

/Wanderleiterin SBV

und Sportwissenschafterin

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